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Der Schulgarten bei dsgenua

Auch unsere Schule verfügt über eine großen Schulgarten indem Schüler und Lehrer gerne arbeiten und Zeit verbringen. Leider ist ein Schulgarten immer mit sehr viel Auswand verbunden.
Daher haben wir uns entschlossen ein paar Punkte zu diesem Thema zu notieren.

Vor- und Nachteile eines Schulgartens

Ein Schulgarten bietet die Möglichkeit, Kindern Wissen über Natur, Umwelt, Gartenbau und Landwirtschaft zu vermitteln. Weiterhin bietet ein Schulgarten die eine Möglichkeit der Erholung oder zur Nutzung sowie zur Beobachtung der Natur. Wichtig ist es, die Kinder bereits in der Planungsphase mit einzubeziehen damit das Interesse nicht verloren geht.
Zunächst muss erörtert werden, was mit dem Schulgarten bezweckt wird. Bereits hier lernen die Kinder, vorausschauend zu handeln; sprich: zu planen. Abhängig von der Größe der zur Verfügung stehenden Fläche können sogar mehrere verschiedene Bereiche angelegt werden. Beispielsweise ein Ziergarten oder ein Nutzgarten. Auch ein kleiner Teich ist unter Umständen möglich.
Zuerst muss geplant werden, welche Arten von Gärten kombiniert werden sollen und wie groß diese einzelnen Bereiche sein sollen. In unserem Fall haben wir eine großzügige Spende aus Deutschland erhalten. Der Onlineshop ww.Pflanzenheld.de unterstützt Schulgärten und fördert damit die Nachwuchs an Gärtnern. Entsprechend werden die Teilflächen festgelegt. Dabei lernen die Kinder, wie man Mathematik in der Praxis anwendet und wie man mit den einfachsten Werkzeugen wie Metermaß umgeht. Anschließend werden die Gärten angelegt. Beim Abgraben und Anlegen von Beeten geht es mit Schaufel und Spaten zur Sache und es darf gebuddelt werden. Nebenbei wird dabei unter anderem auch die Motorik geschult.
Ein Ziergarten fördert die kreative Vorstellungskraft. Die Kinder müssen sich Gedankenmachen, welche Pflanzen (Farben) wo hin müssen damit ein ansprechendes Ergebnis erzielt wird. In einem Wildgarten siedeln sich mit der Zeit wahrscheinlich Tiere an, die dann beobachtet werden können. Dabei kann auch nachgeholfen werden durch Aufstellen von Insektenhotels.
Ein Nutzgarten stellt ganz andere Anforderungen. Hier muss darauf geachtet werden, wann die richtige Zeit für die Aussaat ist und wann geerntet werden kann. Auch muss darauf geachtet werden, dass die Beete nicht austrocknen, d. h. die Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen. Auch lernen die Kinder viel über die komplexen Lebenszusammenhänge zwischen belebter und unbelebter Natur sowie zwischen Mensch, Tier und Pflanze.
Trotz dieses nicht unerheblichen Aufwandes lohnt sich ein Schulgarten langfristig, spätestens wenn die ersten eigenen Früchte geerntet und gegessen werden können. Die praktische Erfahrung beim Bauen, Säen, Pflegen und Ernten kann zudem sehr gut in den Unterricht integriert werden wie beispielsweise Mathematik, Biologie, Physik und Chemie.
Nicht zu verachten sind allerdings auch die negativen Aspekte eines Schulgartens. Neben dem Zeit- und Arbeitsaufwand gilt es auch, das Projekt langfristig interessant zu machen und vor allem zu finanzieren. Gerade die Finanzierung dürfte heutzutage das größte Problem darstellen. Öffentliche Gelder sind knapp und müssen erst beantragt und genehmigt werden. Hier wird es sich nicht vermeiden lassen, auf Spendenfang zu gehen. Wobei die örtlichen Gärtnereien und Baumärkte meist gerne bereit sind, solche Projekte mit Sachspenden zu unterstützen.

Universität Genua Università degli Studi di Genova

Die Hauptstadt der schönen italienischen Region Ligarien heißt Genua. Nahezu 600000 Einwohner hat die schöne nord-italienische Hafenstadt aufzuweisen. Darunter befinden sich rund 37000 Studenten, die sich an der staatlichen Uni eingeschrieben haben. 1600 wissenschaftliche Angestellte geben ihr wissen gern weiter und laden dazu ein das schöne Italien von einer anderen Seite kennen zu lernen. Gegründet wurde die Uni 1471 von Papst Sixtus IV. Doch nicht nur die Haupt-Uni an sich sondern auch ihre 11 Fakultäten, die sich über die ligurische Küste verteilen laden zum lernen und studieren ein. Verschiedene Fakultäten befinden sich in den Städten Imperia, Savona und La Spezia.
Als Rektor hat Giacomo De Ferrari die Verantwortung über insgesamt 11 Fakultäten. Diese bieten Studienlehrgänge in den Gebieten Architektur, Ingenieurwesen, Kunst und Philosophie, Mathematik, Physik und Naturwissenschaften. Weitere zu studierende Gebiete sind Medizin und Chirurgie, moderne Sprachen und Literatur, Pädagogik, Pharmazie, Politikwissenschaften, Rechtswissenschaften und zum guten Schluss Wirtschaftswissenschaften. Man sieht, die breitgefächerten Themengebiete bieten viel Auswahl für junge Menschen.

Als Student im Ausland ist man hier nicht auf sich allein gestellt. Die Uni bietet allen Studenten einen kostenlosen Italienisch- Sprachkurs an. In einer Vorprüfung wird der Kenntnisstand überprüft und dann entschieden welcher Kurs am besten passt. Ob Anfänger oder Fortgeschritten, für jeden gibt es das passende Lernpensum. Neben der Kommunikations- Hürde bietet die Uni auch einen kostenlosen Service für die Wohnungssuche und organisiert Ausflüge und Exkursionen um die norditalienische Landschaft und ihre Sehenswürdigkeiten kennen und lieben zu lernen.

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Blumen und Pflanzen haben in Genua eine besondere Tradition

Blumen besitzen eine große Anziehungskraft und werden immer sehr stark nachgefragt. Sie sind auch unauflöslich mit Ligurien und mit Genua als Hauptstadt, verbunden. Die Stadt verdankt dem Pflanzenanbau ihren Wohlstand und ihre Bekanntheit in der ganzen Welt. An der Blumenriviera, die westlich von Genua, der sogenannten Riviera di Ponente beginnt,herrscht ein meditarranes Klima, das für den Anbau von Blumen geeignet ist. Hier haben Blumen, Pflanzen und Gemüse ideale Voraussetzungen, um zu gedeihen. Deswegen wurden in dieser Gegend zahlreiche Terrassen, die durch Trockenmauern voneinander getrennt sind, errichtet. Alles in allem sind dies perfekte Voraussetzungen für den Anbau von Pflanzen aller Art. Diese Region ist heute dem Pflanzenanbau vorbehalten. Es werden hauptsächlich Obst, Oliven und Zierpflanzen gezüchtet. Sie erwirtschaften in etwa die Hälfte der italienischen Blumenproduktion und sind deswegen für Italien von großer Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass im nahe gelegenen Genua etwa alle 5 Jahre eine einzigartige Gartenbau-Ausstellung der Superlative stattfindet. Sie ist weit über die Grenzen Italiens, in ganz Europa, bekannt. Hierbei handelt es sich um die Euroflora. Die Schau ist in Genua auf dem Messegelände, in der Piazzale J. F. Kennedy 1, angesiedelt. Diese Pflanzenmesse besitzt eine lange Tradition, da ihre Einführung bereits auf das Jahr 1966 zurückgeht.

Ursprünglich war die Ausstellung allein auf Schnittblumen und Zimmerpflanzen konzentriert. Dank des großen Besucherandrangs hat sie sich darüber hinaus aber schnell vergrößert. Mittlerweile hat sie sich sogar auf den Außenbereich des Messegeländes ausgeweitet. Hier bietet sich dem Besucher ein duftendes Meer von Blumen. Aber auch im Palasport,der großen Arena am Hafen von Genua, werden ebenfalls während der Eurofloa besondere wechselnde Themen aus dem Bereich der Pflanzenwelt gezeigt. Heute ist das Gebiet der Gartenlandschaften und deren Architektur ebenfalls nicht mehr wegzudenken.
Die Euroflora stellt Tausende von Blumen in einer eigenen zentralen Blumenhalle auf dem Messegelände aus. Ein Teil der Ausstellung widmet sich den Neuheiten, die auf diese Weise bekannt gemacht werden. Dabei werden insbesondere auch aktuelle Züchtungen vorgestellt. Die Messe zeigt aber auch Gemüsepflanzen sowie die dazugehörigen Gemüse, die geerntet wurden. Die Blumenmesse hat sich insgesamt zum Ziel gesetzt, die möglichen Anpflanzungen von Blumen und Pflanzen für Gärten und Parks zu präsentieren. Es soll auf diese Weise ein zusätzlicher Anreiz zur Produktion von Pflanzen im Allgemeinen geboten werden. Der Verkauf soll ebenfalls gefördert werden. Alle Produkte können dann auch direkt auf der Messe erworben werden, wovon auch viele Gebrauch machen und worin die besondere Anziehung besteht.
Unter den Ausstellern der Euroflora sind zum Einen heimische Händler, die die verschiedenen Regionen Italiens repräsentieren. So gibt es auch ligurische Pflanzen, die für Genua und deren Umgebung typisch sind. Aber auch immer mehr internationale Aussteller finden zum Anderen ihren Weg nach Genua und vertreten hier ihren Betrieb und ihr Land.

Die nächste Euroflora findet vom 23. April 15 bis zum 1. Mai 15 statt. Sie stellt die 10. Messe ihrer Art dar. Insgesamt haben diese lebendige Blumenmesse schon etwa 4,7 Millionen Besucher besucht. Die Blumenschau ist ein besonderes Erlebnis, das auch für Urlauber der Region ein einzigartiges Erlebnis darstellt.

Der Hafen in Genua

Am Ufer des Ligurischen Meeres gelegen, ist die Stadt Genua der Mittelpunkt der italienischen Reviera in der Region Ligurien.
Geschichte:
Der Hafen von Genua hat eine bewegte Geschichte hinter sich und bestand bereits im 6. Jahrhundert v.Chr..
Bereits in dieser Zeit war die Entwicklung des Hafens mit maritimen Handel, den Kulturen anderer Länder verbunden und begründete schon damals seine heutige Bedeutung.

Der Hafen von Genua heute:
Er untersteht dem Präsidenten der Hafenbehörde und verschiedenen Ministerien der Region Ligurien und der Provinz Genua.
Der Hafen erstreckt sich über eine Länge von 22 Kilometern entlang der italienischen Küste und hat eine Gesamtfläche von etwa 700 Hektar.
Er ist der Hauptumschlaghafen von Italien und einer der bedeutendsten Seehäfen der Mittelmeerregion für den Containerverkehr.
Mit seinen über 20 privaten Terminals, ist der Hafen von Genua in der Lage, jede Schiffsladung aufzunehmen.
Die ankommenden Ladungen bestehen aus Containern, Stückgut, forstwirtschaftlichen Erzeugnissen, Erdölprodukten und verderblichen Waren.

Internationale Verbindungen:
Der Hafen von Genua ist mit 150 Liniendiensten zu den großen Häfen weltweit verbunden.
Damit ist Genua heute eine wichtige Verbindungsstelle für den Güterumschlag auf Schiene und Straße zwischen Norditalien und Südosteuropa.

Kapazität:
Im Jahre 2011 fuhren insgesamt etwa 7000 Schiffe mit mehr als 51,6 Tonnen Fracht in den Hafen von Genua ein.
Mehr als 3,1 Millionen Fluggäste, 798.500 ( auf Kreuzfahrtschiffen und 2,3 Millionen auf Fähren) wurden im Hafen abgefertigt.
Es wurden im Jahre 2011 33,6 Millionen Tonnen Fracht importiert und 18 Millionen Tonnen exportiert.

Die Terminals:
Der „Voltri-Terminal-Europa“ ist der Größte im Hafen von Genua, denn seine Kapazität reicht für eine Abwicklung von 1,5 Millionen TEU jährlich aus.
Der gesamte Terminal hat eine Kailänge von 1.430 Metern.
Der Service-Bereich umfasst eine Büroanlage von insgesamt 1,8 Hektar Bürofläche und fünf Hektar mit großen Hallen.
Da es den Rahmen sprengen würde, wurde lediglich dieser eine Terminal kurz beschrieben.

Sehenswürdigkeiten:
Besonders zu empfehlen ist ein Besuch des alten Hafens „Porto Antico“, der im Jahre 1992 anlässlich der Kolumbus Feiern völlig neu gestaltet wurde.
Der Besucher ist umgeben von einer gelungenen Harmonie zwischen Hafen und Industrieviertel, umgewandelt in einen Freizeit- und Erholungspark.
Eine große Anzahl von Bänken unter Palmen laden zu einer Rast ein und es lohnt sich, einen Blick auf die ankernden Yachten zu werfen.
Auch ein Besuch des Palazzo San Giorgio im Porto Antico ist ein weiteres Highlight.
Die ehemals auf dem alten Hafengelände befindlichen Baumwollhallen wurden zu einem Kongress- und Freizeitcenter umgebaut.
Seither ist die „Città del Bambini“ eine Kinderstadt geworden, wo die Kids im Alter von 3-14 Jahren „Technik zum Anfassen“ erleben können.

In der Nähe des alten Stadttores befindet sich das Geburtshaus von Cristoforo Colombo(Christoph Kolumbus), einem der bedeutendsten Söhne Genuas.
Eine Besichtigung in dem kleinen Häuschen ist möglich.

Gastronomie in Genua Restaurants die Sie besuchen sollten

Genua befindet in der italienischen Region von Ligurien, ist die Hauptstadt und liegt am Ligurischen Meer.
Die Gastronomie in Genua und Umgebung, also die ligurische Küche, hat einige Besonderheiten, die nur in dieser Region, wo sich Land und Meer zusammenfinden, zu haben ist.
Zitat: Der Italiener sagt:“Cucina di terra e di mare“ Zitat Ende.Dem hügeligen Land wurden durch das Bauen von Terrassen einige Ackerflächen abgerungen. Dadurch war es möglich, den Anbau von Wein, Gemüse, Obst und Oliven zu forcieren. Weiter kam Kleinvieh, wie beispielsweise Kaninchen, Ziegen und Geflügel, dazu und ergänzte die Palette der Zutaten.
Der wesentliche Bestandteil der ligurischen Küche ist das frische Basilikum und der Duft dieses Gewürzes bezaubert immer wieder die Gourmets.
Erweitert wird die Palette mit Pilzen, Schnecken und Kastanien aus den Wäldern, sowie Sardinen und Tintenfischen aus dem Meer.
Gerichte:
Pesto:
Er besteht aus Knoblauch, Pinienkernen, Basilikum, Olivenöl und geriebenem Käse. Alles zusammen ergibt eine knallgrüne Creme, die den Pesto so weltberühmt gemacht hat und den man gewöhnlich zu Nudeln isst.
Der in Ligurien angebaute Basilikum sollte aus kleinen Blättern bestehen.Meeresfrüchte:
In Genua und Umgebung kommen in der Gastronomie eine große Auswahl vom Meeresfrüchten auf den Tisch.
Es sind Krabben und Krebse, Tintenfische und Muscheln, Edelfische wie die Goldbrasse, Schwertfisch und Seebarsch.Brandacoion:
Dieses beliebte Gericht stammt aus vergangenen Zeiten und wurde trotz seiner einfachen Zutaten sehr schmackhaft zusammengestellt.
Brandacoion ist ein Auflauf aus Nüssen, Kartoffeln, Stockfisch und Eiern.

Baccalà:
Hier handelt es sich um den getrockneten Kabeljau, der in Salz konserviert wurde und den Seefahrern auf ihren langen Reisen vorwiegend als Nahrung diente.
Diese Spezialität, die frittiert wird, ist in der Altstadt von Genua in verschiedenen Restaurants zu haben und eine besondere Delikatesse.

Süßspeisen:
In der Region werden überzogene Datteln, kandierte Früchte und Feigen angeboten und die Mandelmakronen, genannt amaretti di Sassello, sind besonders beliebt.Weine:
Durch die steilen Hänge in Ligurien hat ein Weinanbau nur begrenzte Möglichkeiten. Die heimischen Sorten, wie Pigato, Vermentino, roter Rossese und der Rosè Rosa di Albenga werden in der Regel vor Ort getrunken.Genua:
In der Altstadt von Genua findet der Gast verschiedene Imbissstuben, wo spezielle Gerichte wie Antica Sciamadda, in der Via San Giorgio 14 erhalten kann.
In der Via Sottoripa 113r befindet sich die Friggitoria Carega, in der viele klassische Gerichte serviert werden.
In der Altstadtgasse ist das Restaurant „Bakari“ sehr empfehlenswert, da hier eine besondere Atmosphäre herrscht und die Speisen vorzüglich zubereitet sind.
(Vico del Fieno 16 r)

Das elegante Restaurant „La Bitta della Pergola“, ist ein besonderes Highlight, da hier häufig Genueser anzutreffen sind.
Die Gaststätte befindet sich etwas außerhalb der Altstadt in der Via Casaregis 52 r.

Es hätte den Rahmen gesprengt, die Gastronomie von Genua noch ausführlicher zu beschreiben.

Die deutsche Schule in Genua

Die Deutsche Schule in Genua ist eine der ältesten deutschen Schulen im Ausland. Sie ist an einem Ort angesiedelt, in dem es viele italienisch-deutsche Institute und Vereinigungen gibt und wo sie demnach perfekt hineinpasst. Seit Oktober 1869 wird hier unterrichtet und heutzutage wird die Deutsche Schule zusehends internationaler: Mehr als die Hälfte der Schüler und Schülerinnen sind nicht deutsch.

2009 feierte die Schule ihr 140-jähriges Jubiläum und trägt heutzutage viel dazu bei, dass die Freundschaft und die gegenseitige Akzeptanz zwischen Deutschland und Italien gefördert wird. Die zwei verschiedenen Kulturen und Sprachen, die hier aufeinander treffen, entpuppen sich als eine große Bereicherung für jeden Schüler, Einheimischen und Gast.

Die deutsche Schule in Genua ist voll anerkannt und das ausgestellte Abschlusszeugnis berechtigt jedem Absolventen den Beginn eigenes Universitätsstudiums -egal in welchem Land.

Die deutsche Schule bietet, neben der Grundschule und dem Gymnasium, auch einen Kindergarten an. Auch dieser ist international und schenkt den Kindern in frühem Alter billinguale und kulturelle Erfahrungen mit der Sprache und den anderen.

In der Grundschule (1-4 Klasse) werden die meisten Fächer von Muttersprache in Deutsch unterrichtet. Während dem gemeinsamen Mittagessen können die Kinder dann zusammen eine warme Mahlzeit in der Mensa einnehmen und die Gemeinschaft pflegen.

Reisetipps Genua

Die Altstadt von Genua hat bis zur heutigen Zeit nichts von ihrer damaligen Pracht verloren. Noch heute sind dort die beeindruckenden Palazzi und Häuser der reichen Patrizier zu bewundern. Die Unesco hat im Jahr die Palazzi Via Garibaldi, Via Balbi und Via Cairoli zum Weltkulturerbe ernannt. An der Piazza Matteotti im Zentrum von Genua steht die sehenswerte Kirche Chiesa del Gesù. Sie stammt aus dem sechzehnten Jahrhundert und lässt mit ihrer prunkvollen Ausstattung die Besucher staunen. Im Inneren der Kirche sind zwei Gemälde des berühmten Malers Peter Paul Rubens zu besichtigen. Ebenso eindrucksvoll ist die katholische Kirche Santissima Annunziata del Vastato an der Piazza della Nunziata mit ihren wunderschönen Deckengemälden und effektvollen Säulen. Des Weiteren gibt es in der Stadt ein Vielzahl an Museen, deren Besuch sich lohnt.

Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang durch den Park Villa Durazzo. Zahllose Seen, kleine Tempel, Grotten, Wasserspiele sowie eine bezaubernde Pflanzenvielfalt verleihen dieser Parkanlage einen Hauch von Romantik. Sie zählt zu den schönsten und historischsten Parkanlagen in ganz Europa.

Ein Höhepunkt unter den Sehenswürdigkeiten in Genua ist das Opernhaus Teatro Carlo Felice, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Es ist eines der besten Opernhäuser Italiens und ist landesweit bekannt. Das Teatro Carlo Felice liegt im Herzen der Stadt an der Piazza de Ferrari. Vor dem Haupteingang des Opernhauses steht eine imposante Reiterstatue als Denkmal für den Nationalhelden Giuseppe Garibaldi.

Eine weitere Attraktion der Stadt stellt der Leuchtturm am Hafen dar. Er steht seit dem sechzehnten Jahrhundert auf einem Felsen in der Nähe des Hafens. Mit seinen siebenundsiebzig Metern Höhe ist er einer der höchsten Leuchttürme in Europa.

Am Hafen befindet sich das Aquarium Genua, das im Jahr 1992 eröffnet wurde. Es ist mit drei Meerwasserbecken und 39 Bassins auf circa 9700 Quadratmetern das größte Aquarium in Europa. Die Besucher erwartet dort eine eindrucksvolle Artenvielfalt der Meeresbewohner, deren Umgebung weitestgehend ihrem natürlichen Lebensraum nachempfunden wurde.

La Superba – die Stolze

In der italienischen Region Ligurien befindet sich dessen Hauptstadt Genua (italienisch: Genova, ligurisch: Zena). Die Einheimischen nennen ihre Stadt auch „die Stolze“ – La Superba oder la dominente. Die romanische Amtssprache ist italienisch.
Eingebettet in den ligurischen Golf beherbergt sie den weltberühmten Handels- und Personenhafen des Mittelmeeres mit dreizehn Terminals. Hauptattraktion ist der Leuchtturm La Lanterna – das Wahrzeichen Genuas. Der kleinere Leuchtturm weist die Supertanker ein.
Am wärmsten ist es im Juli mit durchschnittlich 24 Grad, am kältesten im Jänner mit durchschnittlich 8 Grad Celsius.

Reisende erhalten werktags Informationen im Touristenbüro und eine Stadtkarte am Platz Piazza de Ferrari im Stadtzentrum.
Will man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an einem Tag sehen, starten Exkursionen von den Bahnhöfen aus. Am besten nimmt man den Touristenbus vom Porta Principe Bahnhof und sieht sich die Stadt an. Für sparsame Gruppen, die gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, gibt es eine „Begrüßungskarte“. Damit fährt man kostengünstig und erhält außerdem Rabatt für Eintrittskarten in Theater, Museen und kulturelle Einrichtungen.
Großteils unter dem Altstadtzentrum verkehrt die innerstädtische U-Bahn mit einer Linie und wenigen Stationen.

Sehenswürdigkeiten
Im alten Hafen: das Aquarium – eines der sehenswertesten in Europa, das Meeresmuseum Galata, die Cittá dei Bambini – die Kinderstadt, der Panoramaaufzug Bigo, eine unvergessliche Hafenrundfahrt.
Bei einem Spaziergang durch die schmalen Gassen der Altstadt mit ihren hohen Wohnhäusern – Carrugi genannt – genießt man mediterranes Flair mit offenen Geschäften, Bars und Kinderstimmen. Christoph Kolumbus wurde im 15. Jahrhundert in Genua geboren, besuchen Sie sein Andenken. Flanieren Sie durch die verkehrsfreie Prachtstraße Via Garibaldi – Symbol des genuesischen Reichtums im 16. Jahrhundert. Rubens arbeitete als Maler für die Aristokraten von Genua.

Kulinarisches
Die Minestrone alla genovese – die genuesische Gemüsesuppe, gefolgt vom Stockfisch „alla genovese“ mit dem Cappon Magro (kalter Salat appetitlich zu einer Pyramide geformt), süße Fugassa und natürlich Pasta mit Pesto mit ligurischen Pinienkernen und Olivenöl. Das ist nur eine kleine Auswahl der ligurischen Küche.
In einfach ausgestatteten Restaurants, wo viele Einheimische zu sehen sind, isst man gut und preiswert.
Der Kassenbon sollte lt. Gesetz vom Kunden 100 m nach dem Einkauf aufbewahrt werden.

Nützliches
Die Handtasche immer der Straße abgewandt tragen. Der Sport der Scippatori besteht darin, Handtaschen zu fischen. Wertsachen am besten am Körper tragen. Grundkenntnisse der italienischen Sprache erleichtern die Verständigung.

Auf Handwerkermärkten ersteht man ungewöhnliche Souvenirs, kann auch den jungen Wein kosten und Nationalgerichte probieren..
Die jährlich stattfindende Bootsmesse „Salone Nautico Genova“ wird im Oktober abgehalten. Vor Weihnachten feiert man das Kirchenkunstfestival. Aufschlussreich ist auch das Festival der Wissenschaft.
Fahren Sie los!

Genua willkommen

In Nordwesten Italiens am Ligurischen Meer liegt die Metropole Genua. Das reine Stadtgebiet zählt etwa 800.000 Einwohner. Rund um die Großstadt haben sich jedoch viele Gemeinden angesiedelt. Für viele Menschen, die in Genua arbeiten, sind die umliegenden Ortschaften Heimat. In der gesamten Agglomeration leben etwa 1,5 Millionen Menschen. Internationalen Bekanntheitsgrad erlaangte Genua schon vor vielen Jahren, denn die Stadt ist populär für ihre Küche und Kultur. Zahlreiche historische Bauten prägen das Stadtbild der italienischen Metropole. Die Straße „Le Strade Nuove“, sowie der Adelspalast „Palazzi dei Rolli“ in der Altstadt wurden 2006 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Das Stadtbild an der Bucht von Genua ist von dem Apennin-Gebirge und dem Meer geprägt. Entlang der Häfen und Strände führen wichtige Straßen, die zu Zielen in der gesamten Republik führen. Der Verkehr ist oftmals sehr chaotisch, da sich die Autofahrer mit den Jahren ihr eigenes ungeschriebenes Gesetz geschrieben haben. Zudem ist Genua sehr sicht besiedelt, sodass viele Autos auf nur kleinem Gebiet fahren.
Das milde, maritime Klima lockt jährlich Besucher aus der ganzen Welt an. Auch italienische Staatsbürger aus anderen Regionen des Landes wissen das einzigartige Klima zu schätzen. Auch bei heißen Sommertemperaturen sorgt der milde Wind dafür, dass lange Spaziergänge am Wasser sehr angenehm sind.

Genua ist eine wichtige Einkaufsstadt in der gesamten Region Ligurien. In den Einkaufszentren der Stadt haben sich international angesehene Modelinien angesiedelt. Für das traditionelle Shopping eignet sich die Altstadt am Besten. Dort reihen sich viele kleine Boutiquen aneinander. In der ganzen Stadt gibt es außerdem Souveniers von den beiden wichtigsten Fußballvereinen der Stadt – dem FC Genua und Sampdoria Genua. Die Bewohner der Hafenstadt leben den Fußball und das ist in der ganzen Stadt spürbar.

In der europäischen Hafenlogistik spielt der Containerhafen eine entscheidende Rolle. Er gehört zu den wichtigsten Hafen am Mittelmeer und ist gemessen an der Fläche der größte Italiens. Für die Industriestädte Turin und Mailand, sowie für einige Teile der Schweiz ist der Containerumschlag lebenswichtig. Im Laufe des Jahres haben sich die Terminals weiter ausgedehnt, um noch größere Schiffe löschen zu können. Sehenswert ist ein Spaziergang am Hafen bei Nacht, wenn die Lichter der Schiffe sich im klaren Wasser widerspiegeln. Um sich in Genua fortzubewegen, empfehlen sich die öffentlichen Verkehrsmittel. Im Stadtgebiet gibt es ein ausgedehntes Busnetz, sowie Bergbahnen und eine U-Bahn. Mit diesen Transportmitteln sind nahezu alle Viertel der Stadt schnell und unkompliziert zu erreichen.

Wetter
Das Wetter in Genua