|
|
| Personelle
Veränderungen in der DSG |
 |
|
Zum Ende
des Schuljahres 2009/10 haben viele Lehrkräfte
die DS Genua verlassen. Frau Kutzke geht in Pension:
Über 30 Jahre lang hat sie den Schülerinnen
und Schülern unserer Schule die Liebe und Freude
an der Kunst vermittelt und viele zu herausragenden
künstlerischen Leistungen gebracht. Auch Frau Ferrero
geht in den Ruhestand. Über 25 Jahre hat sie an
der DSG Italienisch und Geschichte und damit die italienische
Kultur unterrichtet. Wir wünschen alles Gute! Herr
Schuback (Englisch, Deutsch, GeMUN-Koordinator), Herr
Igelhart (Mathe, Bio, Medienbetreuer) und Herr Förstemann
(Grundschule) kehren nach Deutschland zurück. Frau
Engel beendet ihre Tätigkeit in der Doposcuola
und Frau Schiller (ev. Religion), die in ihrem Sabbatjahr
viele Vertretungen in der Grundschule übenommen
hat, setzt ihre Arbeit als Grundsschullehrerin in Deutschland
fort. Auch Ottmar Gerlinger (Bild links), der zuletzt
die DSG kommissarisch geleitet hat, muss mit Ablauf
des Schuljahrs 2009/10 nach acht Jahren an eine Schule
in Karlsruhe zurückkehren. Wir bedanken uns bei
allen für ihre engagierte Arbeit an der DSG! "An
dieser Stelle möchte ich mich, auch im Namen von
Frau Hermann, ausdrücklich für das Vertrauen
bedanken, das uns von Ihnen während dieses Schuljahrs
entgegengebracht wurde. Ich wünsche der ganzen
Schule, insbesondere dem Kollegium und der neuen Schulleitung,
alles Gute für das neue Schuljahr," schreibt
Ottmar Gerlinger im aktuellen Jahrbuch der Schule. |
| 15.06.2010 |
| Die
Theater AG spielt Leonce und Lena |
 |
|
Georg Büchners
Komödie Leonce und Lena - eine Persiflage
auf die deutschen Kleinstaaten in der Zeit des aufgeklärten
Absolutismus - entstand im Jahr 1836. Das fragmentarische
Stück ist vor allem im deutschen Jugendtheater
zu einem Klassiker geworden – nicht zuletzt wegen
der vielen Leerstellen, die mit viel spielerischer Kreativität
gefüllt werden wollen. Die Theater AG unter Johannes
Krupp hat diese Herausforderung angenommen und Büchners
Vorlage in eine kurzweilige Theaterproduktion voller
Spielwitz verwandelt. Aktuelles
Fotogalerie
|
|
15.06.2010 |
| Das
Sommerkonzert der Voci di due Paesi |
 |
|
Das Sommerkonzert
der Voci di due Paesi fand am 5. Juni im Istituto D.
Chiossone im Corso Armellini statt. Unter der Leitung
von Maestro Fabrizio Callai wurde ein große Vielfalt
an Werken von Bruckner, da Palestrina, Bruch, Chopin,
Fauré, Callai, Elgar, Saint-Saens, Humperdinck,
Malibran und Puccini aufgeführt. Die Akteure waren
neben dem Chor: Ulrike Fezer und Paola Gronda (Sopran),
Federico Durando (Violine), Raffaele Ottonello (Violoncello),
Fabrizio Callai (Klavier), Leon Groenhoff (Klavier),
Luciano Poltini (Klavier), Marco Rocca (Klavier) und
ein Chor aus der Klasse 6. Fotogalerie
|
8.06.2010 |
| Das
Frühlingskonzert der Grundschule |
 |
|
In diesem
Jahr stand das Frühlingskonzert der Grundschule
und der 5. und 6. Klassen unter dem Motto "Ein
Tag im Zoo". Es traten der Chor der 1. sowie der
3. und 4. Klassen, ein kleines Orchester, eine Geigengruppe,
Flötengruppen, die Doposculoa und eine Klaviersolistin
auf. Bunte Kostüme unterstrichen die Vielfalt des
gelungenen Konzerts. Schülerinnen und Schüler
der 6. Klasse führten mit witzigen Überleitungen
gekonnt durch das Programm. Der frühlingshafte
Charakter fand in verschieden Musikstücken seinen
Ausdruck. Mit dem Lied "Der Winter ist vergangen"
sprach die Flötengruppe (links im Bild) allen Zuhörern
aus der Seele ... Am Ende gab es lange Applaus für
die jungen Musikbegeisterten und für die Lehrerinnen
und den Lehrer, die dieses Konzert mit viel Liebe vorbereitet
haben: Maria Zeiler, Kerstin Wagner, Fabrizio Callai
und vor allen Dingen Regula Moser. Fotogalerie
|
8.06.2010 |
| Die
DSG verabschiedet ihre Abiturienten |
 |
|
Sie
haben es geschafft: Zwanzig Abiturienten erhielten am
14.5. ihre Zeugnisse der deutschen Reifeprüfung
und der italienischen Maturità. "Eure Noten
können sich wirklich sehen lassen," lobte
Klassenlehrer Christoph Richter in seiner Rede. Der
Durchschnitt aller Zeugnisse liegt bei 2,0. Astrid Herzum
schnitt als beste Schülerin mit dem Notendurchschnitt
1,0 ab. "Und ihr beherrscht vier bis fünf
Sprachen und kennt die dazugehörigen Länder.
Herzlichen Glückwunsch, ihr seid ein erfolgreicher
Jahrgang!" Auch Vizekonsul Brückelmann aus
Mailand betonte die Hochwertigkeit der beiden Abschlüsse,
die in der Deutschen Schule Genua vergeben werden. "Damit
können Sie direkt Ihr Studium an einer italienischen
oder einer deutschen Universität aufnehmen."
Schulleiter Ottmar Gerlinger erinnerte die Abiturienten
an frühere Zeiten: "Ich weiß noch genau,
wie ich euch vor acht Jahren zum erstenmal unterrichtet
habe, in Klasse 6. Ihr habt euch wirklich großartig
entwickelt seitdem. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit
entfaltet, wie es in dieser Weise wohl nur an unserer
Schule möglich sein konnte." Richter rief
seinen ehemaligen Schülern augenzwinkernd zu: "Auch
das schönste Land der Welt kann man mal für
ein paar Jahre verlassen. Das tut gar nicht weh!"
Die Klassensprecherinnen Elena Ruggiu und Violette Bühler
(Bild links oben) bedankten sich mit viel Charme bei
ihren Lehrern für die geleistete Arbeit. Für
die musikalische Abrundung der feierlichen Zeugnisübergabe
im Circolo Tunnel sorgten Maestro Fabrizio Callai, Marco
Rocca (Klavier), Federico Durando (Violine) und Carlotta
Viale (Klavier).
Fotogalerie |
 |
18.05.2010 |
| Vertrauensschüler
aus Milano zu Gast in der DSG |
 |
|
Sie
nennen sich selbst am liebsten Vertrauensschüler:
Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9, die
vor allen Dingen jüngeren Schülern dabei helfen,
Konfliktsituationen besser bewältigen zu können.
Nomen est omen - ohne Vertrauen können die Streitschlichter
ihre wichtige Aufgabe nicht wahrnehmen, folglich ist
absolute Verschweigenheit ihre erste Pflicht. Nur auf
Wunsch eines betroffenen Schülers kann eine Streitschlichtung
angebahnt werden, zu der auch die andere Konfliktpartei
bereit sein muss. Dann kommt es zu einem oder mehreren
Mediationsgesprächen, in denen die Streitpunkte
klar und deutlich benannt werden, um schließlich
gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen. Entscheidend
ist, dass beide Seiten miteinander reden. Die Vertrauensschüler
nehmen in diesen Dreiecksgesprächen die vermittelnde
Position ein. "Wir haben in einer Ausbildung gelernt,
welche Regeln in einem solchen Gespräch unbedingt
eingehalten werden müssen", erläuterten
die sechs Schülerinnen und Schüler (Bild links
oben), die ihr Streitschlichtungsmodell Mitschülern
und Lehrern aus Genua vorstellten. Es blieb nicht bei
der Theorie: Zwei Klassensprecher aus der DSG erhielten
die Aufgabe, gemeinsam mit drei erfahrenen Vertrauensschülerinnen
ein Mediationsgespräch zu simulieren (Bild links
unten). Als Konfliktsituation wurde ein Mobbing-Vorwurf
gewählt. "Wir treffen uns wöchentlich,
um durch solche Rollenspiele unsere Techniken der Gesprächsführung
zu verfeinern", sagte Alice von der DS Mailand,
wo das Angebot der Streitschlichtung gern in Anspruch
genommen wird. "Aber wir
können natürlich nicht alle Probleme lösen
- wir sind keine Psychologen." Die äußerst
engagierte und gleichzeitig ehrliche Präsentation
der Gäste vermochte die Zuhörer zu überzeugen.
Anschließend stellte sich Rainer Selling, der
gemeinsam mit einer Kollegin die fortlaufende Schulung
der Vertrauensschüler übenommen hat, den Lehrern
aus Genua für zusätzliche Fragen zur Verfügung.
Jetzt gilt es zu entscheiden, ob und in welcher Form
das Mailänder Streitschlichtungsverfahren, das
ebenso in etlichen deutschen Schulen praktiziert wird,
auch in der DSG erfolgreich eingesetzt werden kann.
Dieses Projekt ist Teil der aktuellen Schulentwicklungsarbeit.
Schulprogramm
|
 |
30.04.2010 |
| Lesung
mit der Schriftstellerin Anja Tuckermann |
 |
|
Dienstag,
der 27. April 2010, 11.05 Uhr. Es ist mucksmäuschenstill
im Raum. Fast vierzig Schülerinnen und Schüler
der 8. und der 12. Klasse lauschen gebannt; keiner ist
abgelenkt; keiner redet. Für diese ungewöhnliche
Atmosphäre muss es einen besonderen Grund geben
– und den gibt es auch.
Die Schriftstellerin Anja Tuckermann ist zu Besuch in
der DSG und liest aus ihrem Buch „Denk nicht,
wir bleiben hier!“. Darin erzählt sie die
wahre Geschichte des Sinto Hugo Höllenreiner, der
im nationalsozialistischen Deutschland aufwächst
und im Alter von neun Jahren zusammen mit seiner Familie
nach Auschwitz deportiert wird. Hugo gehört zu
den Wenigen, die diesen Ort überleben. Dennoch
dauert es fast fünfzig Jahre, bis es ihm möglich
ist, über seine Erlebnisse in dieser Zeit zu sprechen.
Und aus diesen Gesprächen entsteht ein berührendes
Buch, das bei den Zuhörerinnen und Zuhörern
der DSG einen tiefen Eindruck hinterlässt. Dabei
gibt es auch für die Älteren noch Neues zu
erfahren: Dass nicht nur die Juden, sondern auch die
sogenannten Zigeuner im Dritten Reich systematisch verfolgt
wurden, ist vielen unbekannt.
Anja Tuckermann beschließt die Lesung, die Ulla
Kluge als Projekt der Bibliothek der DSG organisiert
hat, mit dem Hinweis: „Wichtig für Überlebende
wie Hugo ist es, dass ihr seine Geschichte hören
wollt, dass ihr wissen möchtet, was Menschen wie
er damals erlebt haben.“ – Jeder, der am
27. April nicht dabei sein konnte, kann diese Geschichte
selber nachlesen: Das Buch ist in der Bibliothek der
DSG vorhanden, ebenso wie „Mano“, der neue
dokumentarische Roman der Autorin, der die Nachkriegserlebnisse
eines Cousins von Hugo erzählt.
Bild links oben: Anja Tuckermann (links)
und Ulla Kluge
Bild links unten: Anja Tuckermann in Klasse 8
|
 |
02.05.2010 |
|
|
| |
| |
|
|