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Theater AG spielt Leonce und Lena |
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Georg
Büchners Komödie Leonce und Lena
- eine Persiflage auf die deutschen Kleinstaaten in
der Zeit des aufgeklärten Absolutismus - entstand
im Jahr 1836. Das fragmentarische Stück ist vor
allem im deutschen Jugendtheater zu einem Klassiker
geworden – nicht zuletzt wegen der vielen Leerstellen,
die mit viel spielerischer Kreativität gefüllt
werden wollen. Die Theater AG unter Johannes Krupp hat
diese Herausforderung angenommen und Büchners Vorlage
in eine kurzweilige Theaterproduktion voller Spielwitz
verwandelt.
Der melancholische Prinz Leonce (ausdrucksstark: Edoardo
Bozzano) vom Königreiche Popo wird vor die vollendete
Tatsache gestellt, dass er die ihm völlig unbekannte
Prinzessin Lena vom Königreiche Pipi heiraten soll.
Leonce will diese Ehe nicht und flüchtet mit dem
Lebenskünstler Valerio (überzeugend: Federico
Vassallo) nach Italien. In der Zwischenzeit gibt der
geistlose König Peter (herrlich vertrottelt: Marco
Adorni) seinen Entschluss bekannt, dass sein Sohn heiraten
wird.
Auf dem Weg nach Italien begegnen Leonce und Valerio
zwei Damen: Lena (trotzig und einfühlsam: Friederike
Schmidt) und ihrer Gouvernante (Linnèa Kluge),
beide ebenfalls auf der Flucht vor der Heirat. Leonce,
nicht ahnend, dass es sich um die ihm versprochene Braut
handelt, verliebt sich in das Mädchen. Später
erliegt auch Lena den romantischen Geständnissen
des Prinzen. König Peter ist entsetzt über
die Flucht und beauftragt einen italienischen Privatdetektiv
(wunderbar komödiantisch: Carlo Catti), seinen
Sohn zurückzuholen. Seine pompös inszenierte
Mission scheitert – trotzdem machen sich die vier
Geflohenen auf den Weg zurück in die Heimat.
Das Liebespaar hat sich aber bis zur Unkenntlichkeit
verkleidet und wird von Valerio als die „zwei
weltberühmten Automaten“ angepriesen, die
alle Funktionen menschlichen Lebens perfekt erfüllen
könnten. König Peter beschließt, die
Hochzeit mit den Automaten als Braut und Bräutigam
zu feiern. Erst jetzt stellen Leonce und Lena fest,
dass sie dem Schicksal ihrer Verheiratung wohl doch
nicht aus dem Weg gehen konnten. An dieser Stelle kommt
es zu einer überraschenden Wende: die Theatergruppe
murrt über das von Büchner erdachte Ende des
Stücks. Georg Büchner (Eugenio Verrina) tritt
auf und beschließt, Valerio möchte doch sein
Stück vollenden. Ergebnis: Der Staatsminister (sehr
staatsmännisch: Francesco Imperiale) und Leonce
Ex-Geliebte Rosetta (Silvia Fantapiè Altobelli)
werden kurzerhand zum Königspaar erklärt und
Leonce und Lena sind frei. Am Ende gab es lange Applaus
für diesen sehr gelungenen Theaterabend.
Fotogalerie
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18.05.2010 |
| Schüler
der Klasse 13 nehmen am 3. Europäischen DNA-Day teil |
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Am
25.April 1953 erschien in der Zeitschrift Nature Nr.171
auf nur zwei Seiten ein Artikel „A Structure
for Deoxyribose Nucleic Acid“ , der die Welt
veränderte. Schon zum dritten Mal organisiert zu
diesem Anlass die Europäische Gesellschaft für
Humangenetik (ESHG) und die Società Italiana
di Genetica Umana (SIGU) einen DNA-Tag mit einen Aufsatz-Wettbewerb
für europäische Schulen. Der Wettbewerb soll
helfen, das Wissen über Genetik in Europa zu fördern
- Schüler sollen die Bedeutung und sozialen Auswirkungen
der Genforschung und ihrer Anwendungen reflektieren
und hinterfragen. Unter der Schirmherrschaft des Dipartimento
Ligure di Genetica eröffnete die medizinische
Fakultät der Universität Genuas den Tag mit
Vorträgen zu diesen Themen:
• Die neuesten Ergebnisse bei
der Erforschung der DNA-Sequenz des Menschen (HUGO-Projekt).
• Vorhersagen mit Hilfe der DNA – Analyse!
• Wie sinnvoll, bzw. welchen medizinischen Wert
haben zur Zeit die Vorhersagen der DNA – Analyse?
Dank der guten Verbindung der Chemielehrerin
Mara Olivieri zur medizinischen Fakultät konnte
der Biologielehrer Thomas Igelhart die Klasse noch kurzfristig
anmelden. Den anspruchsvollen, auf Italienisch gehaltenen
Kurzvorlesungen konnten alle Schüler gut folgen,
da sich die Fachtermini der Genetik in Deutsch, Italienisch
und Englisch sehr ähneln. |
17.04.2010 |
| Die
Bibliothek der DS Genua erhält Bücherspenden |
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Am 26.März
war es wieder soweit. Die alljährliche Fahrt des
Bibliotheksteams nach Bologna zu der dort stattfindenden
Buchmesse wurde in Angriff genommen. Mit zwei Wagen
starteten die Mütter am frühen Morgen in Genua,
um in Bologna nach neuen Büchern für die Leseratten
der Bibliothek Ausschau zu halten. Dort wurden sie schon
von den deutschen Verlagen erwartet und mit vielen neuen
Büchern beschenkt. Vor allem der Börsenverein
des deutschen Buchhandels zeigte sich mal wieder besonders
großzügig. Mit den vielen hohen Buchstapeln
hatten die Mütter einiges zu schleppen. Nach kurzer
Zeit waren die Wagen voll beladen und zufrieden fuhr
man zurück nach Genua. Die vielen neuen Bücher
müssen jetzt noch für die Ausleihe in der
Bibliothek bearbeitet werden (Bild links). Deswegen
hatte die Bibliothek nach den Osterferien für eine
Woche geschlossen. Ab dem 19. April erwarten dann die
neuen Bücher ihre Leser. Die Bibliothek freut sich
auf zahlreiche kleine und große Besucher!! (Ulla
Kluge)
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17.04.2010 |
| Schüler
der DS Genua nehmen erfolgreich an Wettbewerben teil |
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Elena (links
im Bild) und Cecilia (rechts im Bild) fuhren gemeinsam
mit ihrem Klassenlehrer Werner Micheangeli nach Rom,
um dort am Vorlesewettbewerb der 6. Klassen der Deutschen
Schulen in Italien teilzunehmen. In der Aula der DS
Rom maßen sie sich mit vier anderen Mädchen
aus Rom und Mailand. Alle römischen Sechstklässler
hörten aufmerksam zu, als die begeisterten Leserinnen
eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch sowie einen unbekannten
Text vorlasen. Eine sechsköpfige Jury kam zu dem
Ergebnis, dass Cecilia in der Gruppe der italienischsprachigen
Kinder am besten vorgetragen hatte. Elene belegte den
2. Platz unter den deutschsprachigen Kindern. Diese
Erfolge sind besonders erfreulich, da die DS Genua in
den letzten drei Jahren bei der Verleihung der Buchpreise
leer ausgegangen war. Einen schönen Erfolg konnte
auch Federico Durando für sich verbuchen, nachdem
er bei der ersten Runde der Olimpiadi di Matematica
hervorragend abgeschlossen hatte: Der talentierte Schüler
der 12. Klasse wurde zum regionalen Mathematik-Wettbwerb
zugelassen. Am 9. Februar maß sich Federico dann
mit 163 anderen Schülerinnen und Schüler in
einen äußerst anspruchsvollen mathematischen
Wettstreit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Federico
Durando landete unter den besten 40% der Wettbewerbsteilnehmer.
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31.03.2010 |
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