| Das
Angebot der Bibliothek |
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Eigentlich müsste
die am 8.10.2005 offiziell eröffnete Schulbücherei
Mediathek heißen: Hier können nämlich
nicht nur etwa 4000 deutsche und 500 italienische Bücher,
sondern auch über 100 DVDs, 50 CDs, 50 Hörkassetten
und 40 CD-ROMs ausgeliehen werden. Es gibt außerdem
drei Computer mit Internet-Anschluss, die den Schülern
zur Verfügung stehen. In ihren gemütlichen
Räumlichkeiten kann man von Montag bis Freitag
von 10.20h -13.15hr und Samstags von 10.00h -12.25h
an Ort und Stelle schmökern, im Internet surfen
oder sich etwas ausleihen. Außerdem wird das ganze
Jahr über eine rege Leseförderung betrieben,
die Autorenlesungen, Illustratorenausstellungen, Vorleseaktionen,
Workshops u.v.m. vorsieht. Auch
das DAAD-Magazin wurde bereits auf die Bibliothek der
DS Genua aufmerksam: www.daad-magazin.de/07599/index.html
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| „Wo
Struwwelpeter und Pinocchio sich die Hand geben“:
zur Leihgabe der Provinz Genua an unsere Schulbibliothek |
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Im vergangenen Jahr wurde für die
Bibliothek der DS Genua ein eigenes Logo entwickelt,
das die „Philosophie“ dieser Einrichtung
versinnbildlicht: die Begegnung der deutschen mit der
italienischen Kinder- und Jugendbuchkultur. Dieses Ziel
wurde seit der Gründung der Schulbibliothek auf
verschiedene Weise verwirklicht, z. B. durch Lesungen
von italienischen und deutschen Autoren, durch Bücher-
und Illustratorenausstellungen, aber vor allem durch
eine rege Zusammenarbeit mit dem Bibliothekarischen
Zentrum der Provinz Genua (Centro Sistema Bibliotecario)
www.provincia.genova.it/csb. |
Anna Patrucco Becchi, die
Leiterin der Schulbibliothek, nimmt seit zwei Jahren am
Projekt „Stuzzicalibro“ teil. Es handelt sich
hierbei um eine Gruppe von BibliothekarInnen, BuchhändlerInnen
und KinderbuchexpertInnen, die jährlich alle Neuerscheinungen
im Rahmen der Kinder- und Jugendliteratur unter die Lupe
nehmen, um eine aktuelle Broschüre mit Lesetipps
herauszugeben. Frau Becchi wurde insbesondere die Auslese
der deutschen Neuigkeiten anvertraut, die auch für
jene italienischen Kinder interessant sein können,
die Deutsch als Fremdsprache in der Schule lernen. Die
Bücher, die diese Gruppe aussucht, bilden dann das
Material für eine Wanderausstellung in vielen Bibliotheken
der Provinz von Genua. Im letzten Jahr war sie auch in
unserer Bücherei zu sehen und zu diesem Anlass hat
die Leiterin des Projekts, Donatella Curletto, Lesungen
aus den Büchern für einige Schulklassen angeboten.
Diese Kooperation zwischen der Deutschen Schule und der
Provinz Genua wird der Öffentlichkeit am 4.10.2007
um 10.50 Uhr im Rahmen einer Feierstunde vorgestellt.
Der neue Kulturdezernent der Provinz, Giorgio Devoto,
wird unserer Schulbibliothek gemeinsam mit Donatella Curletto
alle deutschen Bücher spenden, die bis jetzt zur
Auswahl für den „Stuzzicalibro“ standen.
Auch in den nächsten Jahren sollen die deutschen
Bücher der Provinz bei uns einen Platz finden, so
dass unsere Schüler sie auch direkt ausleihen können.
Auf der Homepage der Provinz wird es aus diesem Grund
auch einen Link zu unserer Homepage geben. Die DS Genua
hofft, dass diese Leihgabe, die unseren Bestand zusätzlich
bereichert, der Anfang einer langen und intensiven Zusammenarbeit
mit der Provinz Genua sein wird und freut sich auf die
Zukunft dieser Kooperation. |
25.09.2007 |
| Veranstaltungen
zum hundertsten Geburtstag von Astrid Lindgren |
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Die Rezeption von Astrid
Lindgren hat in Deutschland und in Italien einen ganz
unterschiedlichen Verlauf gehabt. Ihr deutscher Verleger
Friedrich Oetinger hat nicht nur dafür gesorgt, dass
ihre Bücher sowie die ihrer skandinavischen Kollegen
in Deutschland eine grosse Beliebtheit erreichten, sondern
auch dass durch die deutschen Übersetzungen ihrer
Werke die Lindgren in ganz Europa berühmt werden
konnte. Die Schriftstellerin war so verbunden mit Deutschland,
dass viele sie quasi als deutsche Autorin betrachten.
Damit haben vor allem deutsche Kinder die Möglichkeit
gehabt, Lindgrens einzigartige Figuren kennen zu lernen.
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In Italien hingegen blieben viele
ihrer Bücher unbeachtet bzw. gerieten in Vergessenheit;
heute ist Lindgren bestenfalls als Autorin von Pippi
Langstrumpf bekannt.
Die Bibliothek der DS Genua hat sich deshalb vorgenommen,
auch den zweisprachigen italienischen Schülern
und dem interessierten italienischen Publikum die vielfältige
Persönlichkeit von Astrid Lindgren vorzustellen
und auf diesem Wege einen Zugang zur Magie der Werke
dieser Autorin zu verschaffen.
Links: "Pippi Langstrumpf":
Illustration von Karin Engelking, bei Oetinger Verlag |
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Die Bibliothek – deren Hauptziel
ja die Begegnung zwischen italienischer und deutscher
Buchkultur ist – hat in Zusammenarbeit mit dem
Kulturdezernat der Provinz Genua, dem Goethe-Institut
Genua, dem Verein italienischer Bibliotheken (AIB) in
Ligurien und mit der freundlichen Unterstützung
der schwedischen Botschaft in Rom, des schwedischen
Amts für Tourismus, des Astrid Lindgren Memorial
Awards und von IKEA Genova eine Reihe von Ausstellungen
und Veranstaltungen im Zeichen der grössten Kinderbuchautorin
der Welt organisiert, die am 14. November hundert geworden
wäre.
Links: "Ferien
auf Saltkrokan": Illustration von Grazia Nidasio,
bei Salani |
Die folgenden Institutionen unterstützten
die Astrid-Lindgren-Ausstellung:
| Bücherspende:
Kulturdezernent Giorgio Devoto besucht die DS
Genua |
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Kulturelle Begegnung ganz
hautnah: Schüler der DS Genua spielen kurze Szenen
aus beliebten Kinderbüchern und Kulturdezernent Giorgio
Devoto fesselt die Kinder mit einer ausfühlichen
Erklärung, warum Bücher so wertvoll für
ihn seien. "Bücher sind meine Freunde".
Das einladende Ambiente der Bibliothek schuf die richtige
Atmosphäre für dieses fröhliche Ereignis.
Devoto bedankte sich mit einer beträchtlichen Zahl
von Büchern, die den kleinen Leseratten nun zur Verfügung
stehen. Schulleiter Peter Noss bedankte sich. "Es
freut mich, dass die Zusammenarbeit mit der Provinz Genua
so schöne Früchte trägt". |
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Donatella Curletto, Leiterin des Projekts
„Stuzzicalibro“, unterstrich die Fruchtbarkeit
der Zusammenarbeit. "Die Bibliothek der DS Genua
ist eine wichtige Institution in Genua. Nicht zuletzt
ermöglicht sie mir, auch deutsche Kinderbücher
kennen zu lernen".
Bild links: Peter Noss, Anna Patrucco
Becchi, Giorgio Devoto, Donatella Curletto, Ingeborg
Friedmann. (von links).
www.provincia.genova.it/csb
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| Rebecca Aspetti aus der
vierten Klasse hat während der Begegnung zum Thema
Lesen einige persönliche Gedanken vorgelesen:
Ich lese sehr gern, weil sich mir dabei
eine völlig neue Welt auftut: eine Welt aus Tieren,
Spielen, Kindern, Piraten und … Märchen.
Manchmal liest man aus Pflicht, manchmal aus Genuss
und manchmal aus Leidenschaft. Letzteres ist bei mir
der Fall. Nicht alle Menschen kennen die Leidenschaft
des Lesens - weil sie vielleicht das wahre Geheimnis
eines Buches nicht verstanden haben. Wenn du ein Buch
liest, ist es so, als ob du in es hineintauchtest: Manchmal
bist du die Hauptfigur, manchmal nur eine Nebenfigur
und manchmal scheint es so, als ob du ungesehen spähen
würdest, ohne in der Geschichte aufzutreten. Eins
ist jedoch sicher: Die beschriebene Welt gehört
dir – gewissermaßen eine Welt nur für
dich. Wenn ich groß bin, möchte ich Meeresbiologin
oder Anwältin werden, aber ich würde gerne
auch viele Kinderbücher schreiben. Meiner Meinung
nach kann niemand besser als ein Kind ein Buch verstehen,
weil Kinder zum Lesen ihre Fantasie anwenden. Jeder
hat die Gabe des Lesens, aber viele nutzen sie. Sie
sollten sie schätzen lernen.
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05.10.2007 |
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