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"Voci di due Paesi" geben Weihnachtskonzert
  Die barocke Pracht der Chiesa del Gesù bot einen feierlichen Rahmen für das Weihnachtskonzert des traditionsreichen Chors "Voci di due Paesi", der seine zahlreichen Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Programm auf das nahende Weihnachtsfest einstimmte. Die musikalische Reise durch die Jahrhunderte begann mit dem "Kyrie" von Monteverdi, dem ein zeitgenössisches Stück von Berthier folgte.
  Später entführte Chorleiter Bernfried Pröve die Zuhörer mit einem selbst komponierten Stück in die ungewohnten Klangwelten der Neuen Musik. Enrico Gregori (Erzähler), Paola Gronda (Sopran), Wolfgang Klein-Richter (Orgel) und Eugenio Buzzoni (Synthesizer) setzten einen atmosphärischen Kontrast zu den übrigen Musikstücken. Ihnen folgte die zehnjährige Nachwuchsviolinistin Judith Stapf, die ihr großes Talent mit Musik aus Bruchs Violinkonzert unter Beweis stellte.
  Anschließend sangen Paola Gronda und Antonia Camisola ein Duett für Sopran und Alt von J.S. Bach. Dabei wurden sie von Luciano Poltini auf der Orgel begleitet. Ein weiterer Höhepunkt des Abends wurde erreicht, als der Chor bei Rossellis "Adoramus te" zu Höchstform auflief.
  Das Konzert endete mit klassischen deutschen Weihnachtsliedern. Schulleiter Peter Noss hatte in seiner Begrüßungsansprache alle herzlich eingeladen, diese Lieder gemeinsam zu singen. Doch am Ende mochte sich kaum einer der Konzertbesucher mit dem stimmlich sehr gut eingestellten Chor messen. Nur ein paar Unverzagte summten leise mit, als schließlich "O du fröhliche.." angestimmt wurde.
   
   
 

 

Großer Erfolg: Theater AG spielt Lysistrata
 

Die Theater AG der DS Genua spielte am 7.6. das Stück Lysistrata nach einer Vorlage von Aristophanes. In der modernen Bearbeitung ging es um den uralten Konflikt zwischen Männern und Frauen. Die Athenerinnen und Spartanerinnen haben es satt, von den Männern unterdrückt zu werden. Die junge Lysistrata organisiert einen Aufstand und schwört ihre Mitstreiterinnen auf gemeinsame Ziele ein (Bild unten links): Gleichberechtigung, Respekt und Unterstützung. Sie beschließen, ihren Männern eine Lektion zu erteilen… Am Ende kommt es zu einer großen Versöhnung (Bild links) - oder doch nicht?. Die Gruppe begeisterte ihre ca. 200 Zuschauer mit zahlreichen spritzigen und fantasievollen Szenen, in denen viel Ironie und Witz zum Ausdruck kam. Ein besonderer Höhepunkt war der offene Aufstand der Frauen im Rathaus:

  Sie forderten lautstark die Gleichberechtigung ihres Geschlechts und warfen den Männern Bilder von Pin-up-girls vor die Füße. Die Männer forderten ihrerseits mit Nachdruck, ihre Frauen möchten endlich wieder das tun, wozu sie schließlich da seien: Hausarbeit und Kindererziehung. Sie unterstrichen ihre Forderungen mit einem Hagel von Putzschwämmen. Am Ende gab es lange Beifall für die gelungene Inszenierung.

Johannes Krupp bekommt als Dankeschön ein kleines Geschenk für seine erfolgreiche Regiearbeit.
08.06.2008