| Die
Schulgebäude der DS Genua |
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Das Gebäude in der Via
Mylius 1. Die Grundschule ist im 2. Stock untergebracht;
das Gymnasium, die Büros der Schulleitung und das
Sekretariat befinden sich im 3. Stock. Die untereren Etagen
nutzt das Istituto Ravasco.. |
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Das Gebäude des Deutschen Kindergartens
in der Via Acquarone 4. Zum Kindergarten, der im Erdgeschoss
untergebracht ist, gehört auch ein schöner Garten
mit Palmen und Orangenbäumen. |
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Die Geschichte des Schulgebäudes
Schulgebäude in der Via Caffaro um 1911
Am Ende des 19. Jahrhunderts befand sich die
Schule in der Via Assarotti 31. Am 31.0ktober 1901 zog sie in
die Via Goffredo Mameli 33 um, wo Platz war für eine Bücherei
mit 675 Banden, eine naturkundliche Sammlung (mit einem Gehege
für exotische Tiere), einen Speisesaal, einen Turnplatz
und einen botanischen Garten. Bei der Einweihungsfeier sagte
der Schulleiter, die Schule habe sich, "hervorgegangen
aus den Bedürfnissen der hiesigen deutschen evangelischen
Gemeinde.. .aus kleinen und bescheidenen Anfangen im Laufe von
mehr als dreißig Jahren jetzt zu einer im Interesse des
gesamten Deutschtums wirkenden, wichtigen Anstalt entwickelt",
die sich nunmehr anschicke, ein weites Wirkungsfeld zu erobern.
Mit der Übersiedlung in diese neuen Raume sei die Deutsche
Schule aus ihrer bisherigen Verborgenheit hervorgetreten und
wolle sich nun in der Reihe der größeren Schulen
hierselbst eine seinem herrlichen deutschen Namen gebührende
Stellung erringen. Nach dem alten Sprichworte unserer Vorvater
gelte es deshalb zu beten und zu arbeiten. Doch die Schulerzahl
stieg nach 1901 außerordentlich an, und so wurde ein erneuter
Umzug nötig. Der Schulvorstand beschloss die vorübergehende
Anmietung des Palazzo in der Via Caffaro 34B mit der Option
auf einen späteren Kauf, falls er sich als geeignet erweisen
sollte. Am 1. Oktober 1908 bezog man das Schulhaus, das nun
auf Herz und Nieren geprüft wurde, unter anderem von 3
Ärzten und einem Architekten. Am I8. Februar 1909 beschloss
der Vorstand, das Gebäude käuflich zu erwerben. Dies
war jedoch nicht einfach, da die Deutsche Schule in Italien
keine juristische Person darstellte und so den Kaufakt nicht
realisieren konnte. So kam es zu einer Vereinbarung mit der
Evangelischen Gemeinde, die durch den Königlich Preußischen
Oberkirchenrat den Kauf durchführte und das Gebäude
dann der Schule überschrieb.
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